Archive for May, 2010

Published by cprokop on 30 May 2010

Film: Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen (2009, USA)

Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen ist ein Kriminalfilm unter der Regie des Deutschen Werner Herzog mit Nicolas Cage in der Haupt- und Eva Mendes  in einer Nebenrolle. Die Beiden waren bereits in Ghost Rider gemeinsam zu sehen.

Inhalt: Der Film erzählt die Geschichte eines drogensüchtigen, sexsüchtigen und korrupten Polizisten in New Orleans. Es werden die Probleme des Polizisten dargestellt, der auf der Jagd nach einem Drogenhändler ist.

Das bedrückende Drama weiß dank der guten Schauspieler zu überzeugen. In seiner Düsterheit zeigt der Film u.a. eine in Filmen eher ungewöhnliche Darstellung der Auswirkungen von Drogen. Obwohl der Film gut ist, bevorzuge ich Filme nach denen ich mich zufrieden und besser gelaunt auf das nächste Filmabenteuer freuen kann. Für Freunde bedrückender beinahe depressiv machender Filme ist Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen sicher eine empfehlenswerte Wahl, von meiner Seite aber nur 2/5 Punkte.

Published by cprokop on 24 May 2010

Film: The Book of Eli (2010, USA)

The Book of Eli ist ein postapokalyptischer Science-Fiction-Actionfilm unter der Regie der Hughes Brüder von denen z.B. From Hell stammt. Die Hauptrolle spielt Denzel Washington (Training Day, Inside Man, American Gangster,…), in den Nebenrollen spielen u.a. Gary Oldman (Das fünfte Element, Harry Potter, The Dark Knight,…) und die jüdische Ukrainerin Mila Kunis (Max Payne, Gastauftritte in Baywatch und Walker, Texas Ranger).

Inhalt: Wir schreiben das Jahr 2044 nach einem zerstörerischen Krieg. Eli durchstreift auf seinem Weg gen Westen ein lebensfeindliches von Banden und Gaunern beherrschtes Gebiet. In seinem Rucksack befindet sich ein Buch, das der Despot Carngerie unbedingt in seinen Besitz bringen will…

Der bildgewaltige Endzeitfilm lebt von ausdrucksstarken kontrastreichen Bildern. Die blechfarbenen, cyanlastigen beinahe immer im goldenen Schnitt geführten Kameraaufnahmen sorgen gemeinsam mit der Filmmusik für die richtige Atmosphäre. Trotz der einfachen Handlung mit religiösem Hintergrund wird mir der Film dank der guten Schauspieler und beeindruckenden Bilder noch lange in Erinnerung bleiben. Sehenswerte 3/5 Punkte.

Published by cprokop on 18 May 2010

Film: (500) Days of Summer (2009, USA)

(500) Days of Summer ist ein Independent (=außerhalb von Hollywood produzierter)-Liebesfilm unter der Regie von Marc Webb der durch seine Musikvideoproduktionen Bekanntheit erlangte. Die Hauptrolle spielt Joseph Gorder-Levitt, typischerweise mit Rollen in Teenager-Filmen wie 10 Dinge die ich an Dir hasse und in letzter Zeit vermehrt auch in Independent-Filmen; die Geliebte spielt  Zooey Deschanel die u.a. in Per Anhalter durch die Galaxis mitspielte.

Inhalt: Ein Architekt arbeitet als Glückwunschkarten-Gestalter in L.A. und verliebt sich in eine Mitarbeiterin. Die von Turbulenzen geprägte Beziehung verläuft leider nicht ganz so glücklich…

(500) Days of Summer ist ein romantischer, unterhaltsamer und aufgrund ständiger Zeitsprünge interessant aufgebauter Film. Obwohl ich den Hauptdarsteller wegen seiner Teenager-Rollen nicht ganz ernst nehmen konnte und ich kein Fan von Liebesfilmen bin, faszinierte mich der Film und brachte mich auch mehrmals zum Lachen. Alles in allem ein gleichermaßen unterhaltsames wie auch romantisches Dramedy (DRAma und comEDY). 3/5 Punkte von mir.

Published by cprokop on 13 May 2010

Film: Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben (1964, GB)

Dr. Seltsam oder Gebrauchsanweisung für Anfänger in der sorgenfreien Liebe zu Atomwaffen (österr. Titel) ist ein weiterer britischer Stanley Kubrick Film. Die Hauptrolle (insg. 3 Rollen) spielt Peter Sellers, der bereits in Lolita gemeinsam mit Kubrick arbeitete.

Inhalt: Ein US-Air-Force General versucht aufgrund einer angeblichen Verschwörung einen Atomkrieg mit der Sowjetunion auszulösen. Trotz großer Bemühungen kann die losgeschickte B52-Bomberstaffel nicht vollständig zurück gerufen werden. Durch die Kooperation mit der Sowjetunion erfährt der amerikanische Präsident von einer alles zerstörenden Weltvernichtungsmaschine der Sowjets im Falle eines Nuklearangriffs…

Der satirische Film ist durchwegs sehenswert. Er arbeitet nationalsozialistischen Wahnsinn, wie auch die Problematik des zu dieser Zeit noch sehr aktiven Kalten Krieges mit absurder Komik auf. Viele interessante Kleinigkeiten zum Film findet man in der Rubrik Sonstiges im zugehörigen Artikel der Wikipedia. Auch wenn der Film nicht der beste Kubrick Film ist gebe ich ihm 4/5 Punkten.

Published by cprokop on 09 May 2010

Film: Uhrwerk Orange (1971, GB)

Uhrwerk Orange ist die britische Verfilmung eines Zukunftromans mit Malcolm McDowell in der Hauptrolle. Regie führte Stanley Kubrick der damals schon mit 2001: Odysee im Weltraum und Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte die Bombe zu lieben Bekanntheit erlangte und später u.a. auch noch Full Metal Jacket hervorbrachte.

Inhalt: Am Beginn des Films wird auf schockierende Art und Weise das Leben von Alex in einem Vorort von London gezeigt. Schlägereien, Vergewaltigungen und Raubüberfälle prägen das Bild. Schließlich wird er von seinen ‚Droogs’ verraten und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Mit dem Wissen der Freilassung meldet sich Alex freiwillig zu einer 14tägigen Aversionstherapie. ‚Geheilt’ wird Alex entlassen und muss feststellen mit dem ‚neuen’ Leben in der Freiheit Schwierigkeiten zu haben…

Uhrwerk Orange ist ein zeitloses Meisterwerk. Brilliante Schauspieler, die hervorragende Kameraarbeit, eine tief greifende und gut durchdachte Handlung tragen mit viel klassischer Filmmusik zum viel diskutierten Werk bei. Der Einfluss des Films ist heute noch zu sehen, z.B. in Die Simpsons. Er gehört definitiv zu meinen Favoriten. Deshalb 5/5 Punkten.